Stephan Maurer, Sascha Maurer und Dominik Maurer GbR
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© M. Schuppich - Fotolia.com
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30 Prozent Zuschuss für Optimierung der Heizung

Neue Förderung vom BAFA

Etwa drei Viertel der Heizungen in Deutschland arbeiten nicht effizient. Viele Hausbesitzer unterschätzen das enorme Einsparpotential oder haben Angst vor hohen Kosten. Dabei kann schon mit wenig Geld im Heizungskeller viel erreicht werden: Beispielsweise durch den Tausch der alten Heizungspumpe gegen eine Hocheffizienzpumpe, den hydraulischen Abgleich der Heizung oder durch den Einbau voreinstellbarer Thermostatventile. Seit August 2016 erstattet das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) dem Hausbesitzer 30 Prozent der Ausgaben für eine Heizungsoptimierung.

Was wird gefördert?

Das BAFA erstattet mit dem neuen Programm 30 Prozent der auf der Handwerkerrechnung aufgeführten Kosten für eine Heizungsoptimierung:
  • Austausch veralteter Heizungspumpen:
    Jedes Heizsystem hat mindestens 2 Pumpen: Eine Zirkulationspumpe für das warme Wasser in Bad oder Küche sowie eine Umwälzpumpe, die das warme Heizungswasser zu den Heizkörpern und zurück transportiert. Je nach Größe des Hauses gibt es mehr Pumpen, gefördert werden bis zu fünf Pumpen pro Haushalt 
  • Heizungsoptimierung durch einen hydraulischen Abgleich:
    Beim hydraulischen Abgleich wird die Durchflussmenge an den einzelnen Heizkörpern exakt reguliert. Energieverbrauch, Geräusche am Heizkörper und die Gefahr von Unterversorgung sinken 
  • Energiesparende Technologien in Kombination mit einem hydraulischen Abgleich, unter anderem:
    Einbau voreinstellbarer Thermostatventile, Einzelraumtemperaturregler, Pufferspeicher, Strangventile, intelligente Regelungen, optimale Einstellung des Heizkessels 

Warum lohnt sich die neue Förderung zur Heizungsoptimierung?

Wer sich eine neue Pumpe einbauen lässt, kann mit Kosten von etwa 350 Euro rechnen. Mit der neuen Förderung zur Heizungsoptimierung werden 105 Euro als Zuschuss rückerstattet, die Investitionskosten betragen also nur noch 245 Euro. Die Stromersparnis mit der neuen Hocheffizienzpumpe beträgt etwa 120 Euro pro Jahr, das heißt die Investition amortisiert sich in nur zwei Jahren. Durch neue Hocheffizienzpumpen in Kombination mit einem hydraulischen Abgleich und neuen Thermostatventilen lässt sich der Heizenergiebedarf um bis zu 20 Prozent senken.

Wie erhält man die neue Förderung?

Für eine Förderung sind lediglich zwei Schritte notwendig:
1.    Der Hausbesitzer registriert sich auf dem BAFA-Portal und erhält dort eine Fördernummer. Liegt diese Fördernummer vor, kann der Fachhandwerker die Maßnahmen zur Heizungsoptimierung durchführen.
2.    Nach Abschluss der Maßnahmen wird auf dem BAFA-Portal ein Antragsformular ausgefüllt und zusammen mit einer Kopie der Rechnung beim BAFA eingereicht. Hierbei ist zu beachten: Die Rechnung darf nur die förderfähigen Maßnahmen beinhalten und bei einem Pumpentausch muss die neue Pumpe beim BAFA als förderfähig gelistet sein.

Was ist das Ziel der neuen BAFA Förderung?

Das Bundeswirtschaftsministerium will mit der neuen Förderung zur Heizungsoptimierung die Wende im Heizungskeller weiter beschleunigen. So soll sich die Zahl der ausgetauschten Heizungspumpen von bislang 1 Million Pumpen pro Jahr nun verdoppeln. Bis 2020 sollen 200.000 Heizungsanlagen pro Jahr optimiert werden. Das ist gut für die Umwelt: Die durch diese Maßnahmen erzielbare CO2-Einsparung beträgt immerhin 1,8 Millionen Tonnen.

Quelle: Bosch Thermotechnik
Mit freundlicher Genehmigung von Effizienzhaus-online.de